Im Jahr 2025 verzeichnete der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI) so viele Beschwerden wie nie zuvor seit Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Jahr 2018. Die Zahl der eingegangenen Beschwerden stieg von 2.607 im Jahr 2024 auf 4.220 im Jahr 2025 – ein Plus von 62 Prozent. Nahezu alle Bereiche, wie zum Beispiel Finanzwirtschaft und Versicherungen, Handel, Gesundheitswesen oder Wohnungswesen, verzeichneten deutliche Steigerungen. Den stärksten Zuwachs gab es bei sozialen Netzwerken und Datingportalen: Hier stieg die Zahl der Beschwerden von 386 im Jahr 2024 auf 1.052 im Jahr 2025, also das 2,7-Fache des Vorjahres.
Quelle: HmbBfDI
Europaweite Datenschutzprüfung zum Recht auf Löschung: Niedersachsen schneidet gut ab
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen (LfD) hat in einer Stichprobe zehn Unternehmen und zehn Behörden in Niedersachsen zu ihrem Umgang mit dem Recht auf Löschung gemäß Artikel 17 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) geprüft. Die Prüfung Weiterlesen