Eine fehlende oder mangelhafte Datenintegrität kann schwerwiegende Folgen haben:
- ❌ Falsche Entscheidungen durch fehlerhafte Daten
- ❌ Rechtsverstöße und Bußgelder wegen DSGVO-Nichteinhaltung
- ❌ Vertrauensverlust bei Kunden, Partnern und Mitarbeitenden
- ❌ Sicherheitsvorfälle, z. B. durch manipulierte Datenbestände
Gerade bei sensiblen personenbezogenen Daten – etwa Gesundheits-, Finanz- oder Mitarbeiterdaten – ist Integrität essenziell.
Beispiele für Verletzungen der Datenintegrität
Datenintegrität kann auf verschiedene Weise beeinträchtigt werden:
- Unbefugte Änderungen von Kundendaten
- Fehlerhafte Datenübertragungen zwischen Systemen
- Softwarefehler oder fehlerhafte Updates
- Menschliche Fehler, z. B. falsche Dateneingaben
- Cyberangriffe wie Manipulation oder Ransomware
Wie lässt sich Datenintegrität sicherstellen?
Um Datenintegrität zu gewährleisten, sind technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs) erforderlich. Typische Maßnahmen sind:
Technische Maßnahmen
- Zugriffskontrollen und Rollenmodelle
- Protokollierung und Monitoring von Datenänderungen
- Versionskontrollen und Backups
- Prüfsummen, Hash-Verfahren und digitale Signaturen
- Verschlüsselung bei Speicherung und Übertragung
Organisatorische Maßnahmen
- Klare Berechtigungs- und Freigabeprozesse
- Schulungen für Mitarbeitende
- Vier-Augen-Prinzip bei kritischen Datenänderungen
- Dokumentierte Prozesse und Richtlinien
Fazit
Datenintegrität ist ein zentraler Bestandteil des Datenschutzes und eine gesetzliche Pflicht nach der DSGVO. Sie stellt sicher, dass personenbezogene Daten korrekt, vollständig und unverändert bleiben – eine Grundvoraussetzung für Vertrauen, Rechtssicherheit und zuverlässige Geschäftsprozesse.
Unternehmen und Organisationen sollten Datenintegrität daher nicht nur technisch absichern, sondern auch organisatorisch fest in ihre Datenschutz- und Sicherheitsstrategie integrieren.