Daten sind das Herzstück moderner Unternehmen, Behörden und digitaler Dienstleistungen. Im Kontext des Datenschutzes spielt dabei ein Begriff eine zentrale Rolle: Datenintegrität. Doch was genau bedeutet Datenintegrität, warum ist sie so wichtig und wie lässt sie sich in der Praxis sicherstellen?


Definition: Was bedeutet Datenintegrität?

Datenintegrität beschreibt die Eigenschaft von Daten, korrekt, vollständig, konsistent und unverändert zu bleiben – und zwar über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg. Im Datenschutzkontext bedeutet das, dass personenbezogene Daten weder unbeabsichtigt noch unbefugt verändert, gelöscht oder verfälscht werden dürfen.

Kurz gesagt:
👉 Datenintegrität stellt sicher, dass Daten vertrauenswürdig sind.


Datenintegrität und Datenschutz (DSGVO)

Die Bedeutung der Datenintegrität ist rechtlich verankert. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) nennt sie ausdrücklich:

  • Art. 5 Abs. 1 lit. f DSGVO (Integrität und Vertraulichkeit):
    Personenbezogene Daten müssen durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen so verarbeitet werden, dass sie vor unbefugter oder unrechtmäßiger Verarbeitung sowie vor unbeabsichtigtem Verlust, Zerstörung oder Schädigung geschützt sind.

Datenintegrität ist damit eine Grundanforderung der DSGVO und kein optionales Qualitätsmerkmal.

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